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  • Christoph

Natürliches Pilling

Kennt Ihr das? Ihr habt Euch für eine unserer wunderbar weichen Wolldecken entschieden und genießt es gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa zu liegen – nach einiger Zeit jedoch bilden sich kleine Knötchen und die Oberfläche der Decke erscheint ungleichmäßig. Dies ist das sogenannte Pilling.


Keine Sorge, es handelt sich hierbei nicht um einen Mangel, sondern zeigt vielmehr die Natürlichkeit des Gewebes!



Unsere Wolldecken werden komplett aus reiner Schurwolle gefertigt. Die Wollfaser ist anders als bei synthetischen Fasern nie gänzlich gleich lang, sondern die Länge bezeichnet immer die durchschnittliche Faserlänge. Als Faustregel kann man sagen: „Je feiner die Faser, desto kürzer die Länge.“ Und je kürzer die Faser, desto weniger fest kann das Garn verzwirnt werden (daher tritt das Pilling zum Beispiel auch bei Kaschmirpullovern häufig auf).


Durch Beanspruchung arbeiten sich die kürzere Fasern aus dem Gewebe heraus, die dann aufgrund der Beschaffenheit der Wollfaser an der Oberfläche verfilzen. Diese Knötchenbildung lässt mit der Zeit nach. Durch Ausbürsten lässt sich zudem eine gleichmäßige Oberfläche wiederherstellen. Um diesen Pilling-Effekt komplett zu vermeiden, müssten wir unsere Decken chemisch behandeln. Hierauf verzichten wir, um einen höchstmöglichen Grad an Natürlichkeit in unseren Decken zu bewahren, mit all den unvergleichlichen Eigenschaften, die die Wollfaser ausmachen – wie Atmungsaktivität, Klimaregulierung oder Schadstoffabsorbierung.


Zusammenfassen lässt sich sagen, dass man dieses natürliche Pilling durchaus als Qualitätsmerkmal bezeichnen kann, da es von der besonderen Feinheit der Fasern zeugt und die natürliche Beschaffenheit des Gewebes unterstreicht.

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